Fotoausstellung

Landsleute 1977-1987

Eine Ausstellung des Vereins der Freunde und Förderer des Zentrums für Zeithistorische Forchung Potsdam (ZZF) in Kooperation mit der Brandenburgischen Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur und in Zusammenarbeit mit dem ZZF Potsdam.

Verkehrserziehung in einer Siedlungsstraße, Küssende auf dem Bahnhof Alexanderplatz, Wartende in Dresden und Berlin ... Rudi Meisels Fotografien als Soziologie des Alltäglichen zu interpretieren, fällt nicht schwer. Der erste Blick erfasst ein Motiv, das im Mittelpunkt zu stehen scheint, doch bald schweift er ab auf das, was sonst noch zu sehen ist: andere Akteure, die Stadtlandschaft, scheinbar Nebensächliches avanciert zum Anknüpfungspunkt einer eigenen Blickreise durch das Foto. In 25 Bildpaaren zeigt die Ausstellung das „subtile Dazwischen“ des Alltags in beiden deutschen Staaten. Auch „zeitgeschichtliche Verweise sind erlaubt“, so der Fotopublizist Hans-Michael Koetzle. Die Ausstellung vereint Bilder, die von 1977 bis 1987 für das ZEITmagazin in der DDR entstanden, mit eigenen Geschichten der BRD.

Rudi Meisel, geboren 1949 in Wilhelmshaven, studierte bei Otto Steinert an der Essener Folkwangschule Fotografie und Bildjournalistik. Er arbeitete mit Otl Aicher und Norman Foster sowie „in eigenem Auftrag“. Seine Arbeiten wurden zuletzt bei C/O Berlin gezeigt. Rudi Meisel lebt und arbeitet in Berlin.

Buchveröffentlichung

Rudi Meisel: Landsleute 1977 – 1987, hg. von C/O Berlin, Kehrer Verlag, Heidelberg, 2. Auflage 2016

Öffnungszeiten

Mo. bis Do. 10-17 Uhr
Fr. 10-15 Uhr

Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.

Mehr Infos

 

 

Veranstaltungsort

Bibliothek des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam
Am Neuen Markt 9d
14467 Potsdam
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