Innenwelt

Wie krank machen Krankenhäuser?

Können wir uns sicher fühlen, an einem Ort, der uns gesund machen soll? In der Reihe "Leibniz debattiert" diskutierten Axel Brakhage und Jürgen Schölmerich.

Jedes Jahr infizieren sich viele Tausend Menschen mit Keimen in deutschen Krankenhäusern. Die meisten dieser Keime sind harmlos, doch für immungeschwächte Patienten können sie lebensbedrohlich sein. Nicht nur mangelnde Hygiene trägt zur Verbreitung bei. Auch der stetig steigende Einsatz von Antibiotika fördert die Ausbreitung multiresistenter Erreger. 10.000 bis 15.000 Patienten sterben jährlich an diesen sogenannten »Krankenhauskeimen«. Wie krank machen Krankenhäuser? Dies diskutierten Axel Brakhage, Direktor des Leibniz-Instituts für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie, und Jürgen Schölmerich, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Frankfurt am Main, am 9. Februar in Berlin. Es moderierte Christine Burtscheidt, Leiterin der Kommunikation der Leibniz-Gemeinschaft.

Axel Brakhage ist Direktor des Leibniz-Instituts für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie (Hans-Knöll-Institut) in Jena. Dort beschäftigt er sich mit der Infektionsbiologie humanpathogener Pilze und den daran beteiligten Naturstoffen. Ein tieferes Verständnis des Krankheitsgeschehens dient der Entwicklung neuer Medikamente und Diagnoseverfahren.

Jürgen Schölmerich ist Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Frankfurt am Main. Zuvor war er Direktor der medizinischen Klinik I am Klinikum der Universität Regensburg mit den Schwerpunkten Gastroenterologie, Rheumatologie, Endokrinologie, Infektiologie und Intensivmedizin.

Die Gesprächsreihe "Leibniz debattiert" widmet sich Herausforderungen und Themen unserer Zeit.

Pressebilder zur Veranstaltung finden Sie hier.

Die Diskussion können Sie sich hier in voller Länge anschauen.

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