Zwischenwelt

Zukunft – nur mit Zuwanderung?

Mit einer lebhaften und kontrovers geführten Diskussion hat am 13. Januar das Themenjahr „die beste der möglichen Welten“ begonnen. „Zukunft – nur mit Zuwanderung?“ war die erste von zahlreichen Veranstaltungen und Aktivitäten, die für das Jahr des 300. Todestags und 370. Geburtstags unseres Namenspatrons geplant sind.

Gleich sechs Ökonomen aus Instituten der Leibniz-Gemeinschaft und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel diskutierten unter Moderation von ARD-Börsenexpertin Anja Kohl die wirtschaftlichen Folgen von Zuwanderung.

Die Geburtenrate in Deutschland sinkt, ganze Landstriche entvölkern sich. Unterdessen hält der Zuzug von Menschen in Regionen an, die Arbeit und ein gutes Leben versprechen. Darunter befinden sich auch immer mehr Flüchtlinge. Ob Syrien, Afghanistan oder Pakistan – Menschen verlassen ihr Heimatland aus kriegerischen, wirtschaftlichen und zunehmend auch klimatischen Gründen. 2015 sind schätzungsweise eine Million Flüchtlinge nach Deutschland gekommen. Sind sie die Arbeitskräfte von morgen? Nutzt die Wirtschaft die Chancen der Zuwanderung? Was kostet die Integration? Und nicht zuletzt: Welche Rahmenbedingungen muss die Politik schaffen? 

Es diskutierten:

Marcel Fratzscher (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung)
Clemens Fuest (Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung)
Reint E. Gropp (Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle)
Christoph M. Schmidt (Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung)
Hans-Werner Sinn (ifo Institut - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München)
Dennis J. Snower (Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel)

Einige Fotos vom Abend und einen Pressespiegel finden Sie hier.

Die Debatte in voller Länge können Sie sich hier anschauen.

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