Entspannen

… mit Ansgar Scherp 

Abschalten. Das tut nicht nur der Seele gut, sondern weckt auch Kreativität und das Denken über den „täglichen Schreibtisch“ hinaus. Wenn ich beispielsweise mit dem Antrag für ein EU-Großprojekt beschäftigt bin, an dem neun internationale Partner beteiligt sind und das ich koordinieren werde, dann bedeutet das Stress pur. Da hilft es mir, aktiv zu entspannen und eine Nacht über schwierige Probleme zu schlafen, um Lösungen zu finden und auf neue Ideen zu kommen. Als Ausgleich zu meiner Schreibtischarbeit gehe ich daher gerne in die Natur – oder bin auf dem Wasser. Als Neu-Kieler besuchen wir oft die Strände oder machen mit der Familie kleine Wanderungen. Auch auf dem Wasser kann ich prima abschalten.

In meiner Forschung geht es darum, mit Hilfe von Text- und Data-Mining-Methoden Ordnung zu bekommen in die Informationsflut aus wissenschaftlichen Veröffentlichungen, Forschungsdaten, Websites, Ausschreibungen und sozialen Medien. Und genau das strebe ich auch an, wenn ich körperliche Aktivitäten als Kontrapunkt zur wissenschaftlichen und administrativen Arbeit setze: Es hilft mir, die vielen Aufgaben, Ideen, Pläne und Projekte in meinem Kopf zu strukturieren.

Und im Hintergrund das Meer: So nehmen Gedanken wieder Form an.

Während meiner langen Arbeitstage gönne ich mir zwischendrin gerne einen guten Kaffee und ein Croissant. Ein Platz auf der Café-Terrasse, den Blick auf das Wasser gerichtet – das ist zu jeder Jahreszeit ein Garant für eine gelungene Erholungspause.

Zur Person

Ansgar Scherp ist Professor für Knowledge Discovery an der Universität Kiel und der Deutschen Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft. Er erforscht neue Suchparadigmen im Internet.

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